• Schmidt-Römhild
  • Hanseatisches Verlagskontor GmbH
  • ELVIKOM
  • Verlag Wendler
  • Verlag Beleke

Historie

zerstörtes Verlags-HausDie Geschichte des Adressbuchverlages Wendler GmbH begann zwei Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges. Der Aufbau der schwer zerstörten Kaiserstadt Aachen ist in vollem Gang. Der Schutt von unzähligen zerstörten und beschädigten Gebäuden muss beseitigt werden, Verwaltung und öffentliches Leben entstehen wieder, die Einwohnerzahl, die nach der Räumung der Stadt im September 1944 nur noch 11.000 betrug, war bis 1948 wieder auf 120.000 gestiegen. Auch das wirtschaftliche Leben beginnt, die ersten Industriebetriebe nehmen die Arbeit auf, Handel und Gewerbe machten die ersten Gehversuche.

In diesem Umfeld entschließt sich Erich Wendler das Aachener Adressbuch, das zuletzt im Jahr 1942 erschienen war, als unverzichtbares Verzeichnis für Handel, Gewerbe aber auch Privatpersonen neu aufleben zu lassen. Unter dem Titel "Branchen-Adreßbuch mit Behördenteil für den Bezirk der Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer Aachen" erscheint im Januar 1948 die erste Ausgabe und der Grundstein für 60 Jahre erfolgreiche Arbeit in und um Aachen war gelegt.

Aachener Adressbuch 1949Bereits ein Jahr später begann Erich Wendler mit den Planungen für die Herausgabe eines Örtlichen Fernsprechbuches für die Region Aachen. Unter Einbeziehung von Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath, Kornelimünster, Monschau, Roetgen, Simmerath Stolberg und Würselen sollte ein lokales und regionales Telefonverzeichnis entstehen.

Die Verträge mit der Deutschen Postreklame wurden geschlossen und die ersten Werbekunden wurden gewonnen. Im Herbst des Jahres 1949 war es dann so weit. Das erste "Fernsprechbuch für Aachen" in einer Auflage von 7.000 Exemplaren wurden an die Poststellen ausgeliefert und jeweils ein kostenloses Exemplar an die Telefonteilnehmer ausgegeben.

Kurz darauf entstanden im Adressbuchverlag Wendler GmbH Überlegungen, auch für die übrigen Regionen der ehemaligen Oberpostdirektion Aachen Örtliche Fernsprechbücher zu erarbeiten. So folgten schon bald die Bücher für Düren, Erkelenz, Jülich, Eschweiler und Stolberg, Geilenkirchen und Heinsberg. Bis Ende der 50er Jahre dauerte es, bis dann auch Alsdorf, Herzogenrath und Würselen ein eigenes Fernsprechbuch erhielten, Kall und Monschau folgten.

Damit waren neun Örtliche Telefonbücher etabliert, die bis heute unverändert in ihrem Zuschnitt sind und eine Region abdecken, die von Wegberg im Norden bis nach Dahlem und Blankenheim im Süden und vom Selfkant im Westen bis nach Nörvenich und Vettweiß im Osten reicht.

Fernsprechbuch AachenViel hat sich in den Jahres verändert, Telefonbücher wurden durch das "Wirtschaftswunder" und die rasante Verbreitung des Telefons immer wichtiger und unverzichtbar für den Aufbau der deutschen Wirtschaft. Der Umfang der Bücher wuchs durch den Anstieg der Telefonanschlüsse aber auch durch die Beliebtheit der Bücher bei den Werbetriebenden. Die Auflagenhöhen vervielfachten sich in den Jahren, so wurden aus den ersten 7.000 Exemplaren des Örtlichen Fernsprechbuches für Aachen 100.000 Exemplare DasÖrtliche Aachen in der Ausgabe 2006/2007. Auch äußerlich veränderten sich die Bücher, die Umschlagfarbe wechselte in den Jahren von blau zu gelb, von gelb zu weiß und von weiß wieder zu blau.

Trotz aller Neuerungen und Entwicklungen gibt es auch Dinge, die sich in den letzten 58 Jahren nicht verändert haben. Die Örtlichen Telefonbücher erscheinen wie schon in den 50er Jahren jährlich. Sie werden, wie schon 1949, jedem Haushalt kostenlos zur Verfügung gestellt - und sie bieten bis heute immer einen aktuellen Stand der Telefonnummern in der Region und ein attraktives Umfeld für die Werbetreibenden.

Eine neue Zeitrechnung für die Verlag Wendler GmbH begann im Jahr 2003 als er Teil der Verlagsgruppe Beleke in Essen wurde. Die Bücher erschienen erstmals im Vier-Farb-Druck, ein Ärzte- und Gesundheitsspiegel wurde aufgenommen, Stadtpläne wurden erarbeitet, neue und interessante Werbemöglichkeiten wurden geschaffen.

Aber nicht nur DasÖrtliche in Buchform hat in den letzten drei Jahren einen großen Sprung gemacht, auch im Internet hat die Verlag Wendler GmbH neue und interessante Wege geschaffen wie Werbende und ihre Kunden zueinander kommen können. Unter www.dasoertliche.de, der erfolgreichen Internetausprägung von DasÖrtliche, steht dem interessierten Kunden eine große Palette an  Werbemöglichkeiten zur Verfügung.

Damit aber nicht genug, die Entwicklung geht weiter, viele Neuerungen stehen noch an und werden DasÖrtliche und www.dasoertliche.de auch in Zukunft zu einem attraktiven und unverzichtbaren Werbe- und Auskunftsmedium für die Region Aachen machen. 

© 2007 Verlagsgruppe Beleke
Adresse dieser Seite: http://beleke.de/unternehmen/verlage/wendler/historie/index.html